Hochrechnung · Deutschland · 2026
Fehlkäufe. Seit Jahresanfang.
Was schlechte Kaufentscheidungen in Deutschland kosten — hochgerechnet seit dem 1. Januar. Bei Verbrauchern und in Unternehmen, jeweils in Euro.
≈ 285 € jede Sekunde
Hochrechnung auf Basis der NIM-Studie: rund 9 Mrd. € Fehlkäufe pro Jahr.
≈ 411 € jede Sekunde
Begründete Schätzung: ~54 Mio. ungenutzte Lizenzen × ~240 €/Jahr ≈ 13 Mrd. € pro Jahr.
▸ Wie diese Zahlen entstehen
Verbraucher (Euro) — studienbasiert. Das Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) beziffert Fehlkäufe in Deutschland auf knapp 9 Mrd. € pro Jahr. Der Ticker verteilt diesen Jahreswert gleichmäßig über das Jahr und zeigt den seit dem 1. Januar aufgelaufenen Anteil.
Unternehmen (Euro) — begründete Schätzung. Eine konsolidierte Euro-Zahl für B2B-Fehlkäufe existiert nicht. Herleitung über ungenutzte Software-Lizenzen:
- ~46 Mio. Erwerbstätige in Deutschland
- davon ~40 % Büro-/Wissensarbeiter mit Business-Software → ~18 Mio.
- × ~10 lizenzierte Programme pro Kopf (konservativ) → ~180 Mio. Lizenzen
- × 30 % ungenutzte „Shelfware“ (Branchenwert 20–30 %; einzelne Studien bis ~50 %) → ~54 Mio. Lizenzen/Jahr
Euro-Umrechnung: 54 Mio. Lizenzen × ~240 €/Jahr (Ø ~20 €/Monat) ≈ 12,96 Mrd. €/Jahr. Da Lizenzpreise stark streuen, ist dies eine bewusst grobe Schätzung.
Quellen: NIM „Fehlkäufe – Das 9-Milliarden-Euro-Problem“; Gartner (Deal-Qualität bei rep-geführten Käufen); USU / Nexthink / IDC (Shelfware-Anteile); Statistisches Bundesamt (Erwerbstätige). Werte gerundet, Schätzung konservativ.